Kaffeezubereitung

Neben der Kaffeesorte wird die Qualität des aufgebrühten Getränks auch von der Qualität des Wassers bestimmt. Dieses sollte nicht zu weich sein, eine Härte von 7° bis 12° dH, also ein mittlerer Härtebereich, ist gerade richtig. Das Kaffeepulver darf erst unmittelbar vor dem Aufgießen des Kaffees gemahlen werden, weil es schnell an Aroma verliert. Wie fein die Bohnen gemahlen werden, hängt von der Art des Kaffees ab: während für Filterkaffee ein gröberer Mahlgrad genügt, muss für Espresso viel feiner gemahlen werden. Die Menge des Kaffeepulver richtet sich nach der Zahl der Tassen, eine bewährte Faustregel besagt "ein Löffel für jede Tasse, ein Löffel für die Kanne". Hierbei rechnet man ein Gewicht von etwa 5 g pro gehäuftem Löffel. Grundsätzlich sollte von der Verwendung herkömmlicher Kaffeemaschinen abgesehen werden, da diese das Kaffeepulver nicht genügend mit heißem Wasser durchtränken. Von professionellen Kaffeeautomaten abgesehen, erzeugt ein nach dem Vakuumprinzip arbeitender zweiteiliger Glaskolben den besten Kaffee.

Kaffeezubereitung für Genießer

Der Glaskolben besteht eigentlich aus zwei Glaskolben, die übereinander gesetzt werden, wobei ein Glasrohr aus dem oberen bis über den Boden des unteren Glaskolbens reicht. Am oberen Ende des Glasrohrs übernimmt ein Kunststoffeinsatz die Filterung. In den unteren Glaskolben kommt das Wasser, wobei stets mehr Wasser eingefüllt werden muss, als man braucht, da ein wenig Wasser im Kaffeepulver verbleibt. In den oberen Glaskolben kommt das Kaffeepulver, und dann wird die Apparatur auf den Herd gestellt, gleichgültig, ob Gasherd oder Elektroherd. Durch Hitzezufuhr beginnt das Wasser zu kochen und steigt durch das Glasrohr in den oberen Kolben, wo es sich mit dem Kaffeepulver mischt. Ist alles Wasser hoch gestiegen, wird der Apparat vom Feuer genommen, und schon nach kurzer Zeit fließt der fertige Kaffee zurück in den unteren Kolben, wobei er durch den Kunststoffeinsatz gefiltert wird.